Über mich

Mein Werdegang

Auf Umwegen zur Foodjournalistin

Foodjournalistin Martina Tschirner trinkt Kaffee

Foodjournalistin Martina Tschirner

Eigentlich wollte ich Lehrerin werden. Zumindest bis zum Abitur gab es daran keinen Zweifel. Die tauchten bald aber doch auf. Nämlich beim Kauf der ersten Kochbücher über italienische und spanische Küche. In fremde Länder reisen, das Essen dort probieren, Rezepte sammeln und darüber schreiben. Mein Traumjob damals, für den mir aber der Mut fehlte. Also erstmal mit geradem Blick Richtung Studienrat. Und dann kommt doch alles ganz anders …

Meine Biographie

… die eigentlich mit dem Verlassen der Uni startet. Denn „Lehrerschwemme“ ist das Schlagwort Anfang der Achtziger. Deshalb 1986 dann doch der Quereinstieg zum Journalismus: Radio und TV in einer Agentur, bevorzugte Themen: Alles, was schmeckt.

Martina Tschirner mit Johann Lafer

Martina Tschirner mit Johann Lafer

Auch in der eigenen Küche wird Kochen nach allen Himmelsrichtungen über die Jahre immer wichtiger. Egal ob italienische Pasta, Chinapfanne oder Berliner Bouletten. Das schmeckt inzwischen nicht nur den oft eingeladenen Freunden. Jetzt schlemmt auch meine Familie gern mit mir. Dazwischen Stationen bei privaten Berliner Radiostationen, SAT1, Deutsche Welle tv.

Und endlich die Spezialisierung als Autorin für Kulinarisches, zunächst für kulinarische Seiten im Internet. Alles bequem vom „Home-Office“ aus, die Versuchs- und Familienküche gleich in der Nähe, um neue Rezepte zu entwickeln.

Dann kommt noch das Kochen vor der Kamera dazu. Der Startschuss ist ein sinnliches Menü zusammen mit Johann Lafer in seiner Sendung „Himmel un‘ Erd“. Danach Blütenköchin für den ORB zur Bundesgartenschau in Potsdam in einer von mir konzipierten Serie. Es folgen Auftritte bei SAT1 und immer wieder beim RBB. Inzwischen bin ich auch Kochbuchautorin.

Eine völlig neue, spannende Aufgabe übernehme ich Anfang 2006: die Redaktionsleitung des Slow Food Magazins.